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Weiterbildungsbefugnis Facharztausbildung

Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Grünstadt/Leiningerland

Im Juni 2018 hat das Kreiskrankenhaus Grünstadt im Rahmen des vom Land Rheinland-Pfalz initiierten Modellprojektes „sektorenübergreifendes Gesundheitszentrum“ und mit Unterstützung der kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) und der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz gemeinsam mit acht Hausarztpraxen aus Grünstadt und Umgebung des Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Grünstadt/Leiningerland gegründet.

An dem Weiterbildungsverbund nehmen inzwischen folgenden 10 Praxen teil:

-          Praxis Dr. Karsten Bischoff, Dr. Sonja Lehnert, Dr. Heino Schneider, Grünstadt

-          Praxis Dr. Frank Eckelmann, Dr. Ricarda Jonas-Eckelmann, Bockenheim

-          Praxis Dr. Jens Galan, Grünstadt

-          Praxis Volker Gaus, Dr. Eva-Maria Unger, Freinsheim

-          Praxis Dr. Ulrich Walter Geibel, Lambsheim

-          Praxis Dr. Michael Gurr, Eisenberg

-          Praxis Prof. Dr. Michael Jansky, Böhl-Iggelheim

-          Praxis Dr. Achim Raabe, Dr. Christine Blattner, Hettenleidelheim

-          Praxis Dr. Alexander Reidick, Dr. Nicole Scheuren, Gabriele Behr, Grünstadt

-          Praxis Eva-Maria Riße, Eisenberg-Steinborn

Ziel des Verbundes ist es, jungen Medizinerinnen und Mediziner eine komplette und strukturierte Weiterbildung zum Allgemeinmediziner (Hausarzt) im Kreiskrankenhaus Grünstadt und den kooperierenden Praxen anzubieten. Von der insgesamt fünfjährigen Weiterbildung können bis zu 36 Monate in unserem Krankenhaus absolviert werden. Mindestens 24 Monate dauert die Ausbildung in einer der beteiligten hausärztlichen Praxen.

Die Vorteile des Weiterbildungsverbundes:

·         Alle erforderlichen Weiterbildungsabschnitte im Krankenhaus und der Praxis aus einer Hand.

·         Nur eine Bewerbung erforderlich.

·         Individuell erstellter Rotationsplan für die Weiterbildungszeiten in der Praxis und im Krankenhaus.

·         Planungssicherheit für die Ärztin / den Arzt in Weiterbildung, die weiterbildende Praxis und das Krankenhaus.

Für Fragen stehen Ihnen der Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Dr. Hans Münke (06359 809-401) und der Leiter der Personalabteilung, Erwin Niessner (06359 809-210) sowie die o. g. Praxen gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie an:       Personalabteilung@krankenhausgruenstadt.de

Innere Medizin

Weiterbildung Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Grünstadt


Die Weiterbildung junger Assistentinnen und Assistenten in Innerer Medizin ist neben der Patientenversorgung die wesentliche Aufgabe der Abteilung. Jungen, engagierten Kolleginnen und Kollegen wollen wir hierfür ein ideales Umfeld bieten. Ein engagiertes Team von Fachärzten mit verschiedensten Fachkompetenzen (Kardiologie, Gastroenterologie, Geriatrie, Angiologie, Palliativmedizin, Notfallmedizin, Diabetologie) steht hierfür zur Verfügung.

Weiterbildung verstehen wir als Win-Win-Situation, da auch wir als Weiterbilder von selbständigen Kollegen profitieren.

 

Für uns spricht:

  • Wir sind eine Abteilung für Innere Medizin ohne Subspezialisierung. So lernen Sie in der Aufnahme und auf den Stationen Patienten mit allen internistischen Erkrankungen kennen und versorgen diese. Weit über 90% der Fälle können bei uns direkt und abschließend versorgt werden. Darüber hinaus bestehen enge Beziehungen zu den umliegenden, spezialisierten Fachabteilungen. Auch wenn Sie eine weitere Spezialisierung anstreben, ist es sinnvoll zunächst die ganze Breite der Inneren Medizin kennenzulernen.


  • Es sind folgende Weiterbildungsbefugnisse vorhanden:

o    36 Monate Basisweiterbildung Fachärztin/Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin (Intensivmedizin siehe unten)

o    12 Monate zur Erlangung der Facharztkompetenz für Innere Medizin und  Gastroenterologie.

Chefarzt Dr. med. Hans Münke

o    18 Monate zur Erlangung der Facharztkompetenz für Innere Medizin und  Kardiologie

Oberärzte und Fachärzte für Kardiologie, Dr. Elke Fromm und Dirk Ehrler

o    12 Monate Zusatzbezeichnung Intensivmedizin

Chefarzt Dr. Andreas Bernhardt und Oberärztin Dr. Elke Fromm

o    Möglichkeit des Erwerbs der Fachkunde Strahlenschutz 4.1.1.2 Notfalldiagnostik

 

 

  • Sie beginnen mit Ihrer Tätigkeit in unserem Hause auf einer Station, die doppelt oberärztlich besetzt ist. Die Oberärzte betreuen Sie nicht nur hier, sondern auch bei der Einarbeitung auf der Intensivstation. Betreuen heißt in diesem Fall nicht nur Begleitung bei der Patientenversorgung, sondern auch die aktive Einführung in alleThemen ihre Arbeit betreffend. Ob alle wichtigen Themen abgearbeitet wurden, kann an Checkliste kontrolliert werden.

 

  • Die Einarbeitung in der Ambulanz erfolgt durch einen vor-Ort eingesetzten Facharzt. Orientierend an den vielen Standards die für die Abteilung bereits existieren, werden sie hier schrittweise an die Versorgung von Patienten mit akuten Erkrankungen herangeführt. Sie erlernen hierbei Strategien für die Versorgung dieser Patienten. In unserem ca. 200-Betten-Haus sind die Kolleginnen und Kollegen anderer Abteilungen jederzeit persönlich ansprechbar, so dass hier leicht eine interdisziplinäre Versorgung und ein kollegialer Dialog stattfinden kann.

 

  • Die Funktionsabteilung steht Ihnen offen. Als kleine Abteilung haben wir keine Hürden vor den Funktionsbereichen, wie z.B. Endoskopie, Sonographie, Echokardiographie aufgebaut.

 

  • Wir erwarten von Ihnen mit Arbeitsbeginn die Teilnahme an den Fortbildungsveranstaltungen (Strahlenschutz, Notarzt, Vorbereitung Intensivmedizin) und geben Ihnen zudem durch Freistellungen und Finanzierung die Möglichkeit weitere Kurse wie Sonographie, Echokardiographie, EKG, psychosomatische Grundversorgung usw. zu besuchen.

 

  • Das Training für Reanimationen und Notfälle setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Neben den vom Haus angeboteten Pflichtforbildungen wird regelmäßig an einer speziell für diesen Zweck ausgelegten und angeschafften Puppe in interprofessionellen Kleingruppen geübt. Bei Bedarf finden Zusatzschulungen statt (Defibrillator, Intubation,..). Ergänzend kommen die oben genannten Kurse Notarzt und Einführung Intensivmedizin hinzu.

 

  • An allen PC-Arbeitsplätzen besteht die Möglichkeit auf Inhalte unseres Intranets sowie z.B. auf Up-to-date und Herold online zuzugreifen. Zudem besteht an einzelnen Arbeitsplätzen die Möglichkeit im Internet Recherchen durchzuführen. Es existiert auch eine kleine Bibliothek, die aber durch den raschen Fortschritt in der Medizin kaum aktuell zu halten ist. Die hier verfügbaren Bücher sind aber vor allem für den Einstieg eine große Hilfe und die Atlanten ermöglichen es auch seltene Befunde zu sehen.

 

  • Sie werden im Rahmen unserer Abteilungsfortbildungen selbst Kurzvorträge zu definierten Themen halten und so an der Weiterentwicklung unserer internen Standards beteiligt.


  • Die Checklistenund Standards des Hauses und der Abteilung werden in einem Wiki bereitgestellt und bearbeitet. Hierdurch sind rasche Anpassungen und die Mitarbeit aller Nutzer möglich.

 

  • Unser benutzerorientiert angepasstes Krankenhausinformationssystem(KIS) ist leicht zu erlernen und unterstützt Sie bei der Dokumentation von Befunden und der Arztbrieferstellung erheblich. Die Einrichtung erfolgte nach den Vorstellungen und Anforderungen der Abteilung.

 

  • Die im KIS von Ihnen dokumentierten Untersuchungen können zur Dokumentation der Weiterbildung als Liste ausgegeben werden. Dies ist auch eine Unterstützung beim Führen des Logbuches .

 

  • Es finden dokumentierte jährliche Mitarbeitergespräche statt in denen Sie eine Rückmeldung über ihren Fortschritt bekommen, Rückmeldung an die Weiterbildenden geben können und das weitere Vorgehen besprochen wird.

 

  • Die Übernahme von Diensten erfolgt gestuft (erst kurz im Spätdienst, dann tagsüber am Wochenende und schließlich im Nachtdienst) und anfangs in Begleitung eines erfahrenen Kollegen. Sie gehen erst dann in die Dienste allein wenn sie und wir es Ihnen zutrauen.

 

  • Unser Dienstsystem sieht Nachdienstblöcke von maximal 4 Nächten vor. Diese führen zu einem verlängerten Wochenende von 4 Tagen davor oder anschließend.

 

  • Die Dienstpläne werden drei Monate im Voraus erstellt und ermöglichen so eine gute Planung. Überstunden werden erfasst und können als Freizeitausgleich genommen werden. Auch wenn natürlich klare Anforderungen an die Dienstpläne gestellt werden um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten, versuchen wir Ihnen bei der –am besten langfristigen- Planung von Freizeit und Urlaub flexibel entgegen zu kommen. Den aktuellen Stand der Planung können Sie online einsehen.

 

  • Wir haben bereits gute Erfahrungen mit Teilzeitstellen und Wiedereinsteigerngemacht und sind bei der Vertrags- und Arbeitszeitgestaltung, im Rahmen der gesetzlichen und tariflichen Möglichkeiten, flexibel.

 

  • Falls gewünscht, können Sie nach Ihrer Facharztprüfung bei uns weiterarbeiten.

 

  • Die Innere Medizin ist im Rahmen der Organisationsentwicklungdes Hauses, die professionell betreut wird, die erste, die diesen Prozess (ab Mitte 2018) durchläuft.

 

  • Damit Sie uns und damit Sie uns kennenlernen, bieten wir Ihnen nach dem Vorstellungsgespräch frühzeitig eine Hospitationan. Hierbei haben Sie die Möglichkeit selbst die Abläufe zu sehen.

 

  • Im tabellarischen Weiterbildungsplan sehen Sie wann wer welche Inhalte bevorzugt weiterbilden soll. Der Plan kann wegen der unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten, Interessen, Verfügbarkeiten und Vorkenntnissen nur ein Anhalt sein. Für das erste Jahr angegebenen Inhalte sind für die Notfallversorgung und die selbständige Tätigkeit in der Aufnahme essentiell und werden priorisiert im ersten Jahr geschult.

 

Neugierig geworden? Rufen Sie an!

 

Dr. Hans Münke

Telefon: 06359 809 401

Chefarzt der Abteilung Innere Medizin

Chirurgie

Weiterbildung Viszeralchirurgie bzw. Unfallchirurgie/Orthopädie

Bei Einstellung in der chirurgischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Grünstadt erhalten Sie einen Einarbeitungsplan für die ersten 3 Monate. Sie lernen in dieser Zeit die Abläufe im Ambulanzbereich, dem Stationsbereich und im OP kennen. Der Einarbeitungsplan wird spätestens 3 Monate nach Erhalt mit dem Chefarzt der Abteilung besprochen.

In der Abteilung gibt es eine Arbeitsanleitung für chirurgische Mitarbeiter/innen, in der Tagesabläufe, Dienstzeiten und Bereitschaftsdienste erklärt und wichtige Verhaltensmaßregeln erläutert werden. Des Weiteren steht eine Zusammenstellung sämtlicher Standards der gängigsten Operationen und konservativ zu behandelnden Erkrankungen zur Verfügung.

Berufsanfänger/innen rotieren im Rahmen der Ausbildung zur Basischirurgie 6 Monate auf die Intensivstation. Der Zeitpunkt wird individuell mit der Anästhesieabteilung abgestimmt. Nach 3-monatiger Arbeit in der Notfallaufnahme werden Sie auf einer chirurgischen oder interdisziplinären Station eingeteilt. Hier steht Ihnen ein erfahrenerer Assistenzarzt zur Seite. Sie werden regelmäßig im OP für erste und zweite Assistenzen eingeteilt.

Nach ausreichender Einarbeitung werden Sie kleinere Eingriffe unter Aufsicht selbst durchführen. Jeder Arzt/Ärztin führt ein „Logbuch Basischirurgie“. Weiterbildungsgespräche werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Bei diesen Gesprächen wird der Stand der Weiterbildung beurteilt.

Kosten für fachbezogene Weiterbildungen werden in Absprache vom Arbeitgeber übernommen. Einmal im Monat findet eine interne Fortbildungsveranstaltung statt, die bei der Bezirksärztekammer registriert wird. Hier werden chirurgische Themen über ca. eine Stunde besprochen und diskutiert. Die Themen werden durch die Assistenten/innen vorgetragen.

Nach erfolgreichem Absolvieren der Basischirurgie werden Sie mit der Facharzt-Weiterbildung beginnen. Zu Beginn werden Sie in der Regel erste Assistenzen durchführen und je nach Ausbildungsgrad zunehmend leichte, mittlere und schwere Operationen selbst durchführen. Bis zum Abschluss der Regelausbildungszeit sollten Sie Ihren Operationskatalog vollständig haben und diesen zur Facharztprüfung einreichen können. In regelmäßigen Weiterbildungsgesprächen haben Sie die Möglichkeit Ihren OP-Katalog mitzubringen und auf fehlende Eingriffe hinzuweisen. Bei diesen Gesprächen wird ebenso der aktuelle Stand der Weiterbildung besprochen.

Während der Ausbildung zum Unfallchirurgen und Orthopäden sollen Musculo-skeletale Sonografie-Kurse besucht werden. Die Indikationsstellung und Planung von Musculo-skeletalen Operationen sollen erlernt werden. Neben arthroskopischen Operationen werden zunehmend osteosynthetische Frakturversorgungen und erste Assistenzen im Rahmen von endoprothetischen Operationen erlernt. Im Verlauf werden eigenständige Planungen und Durchführung von endoprothetischen Operationen sowie komplexe Osteosynthesen vermittelt. Der Besuch von Notarzt-Ausbildungskursen wird begrüßt. Die Teilnahme an Ausbildungskursen AO und AE und ähnlichen Organisationen wird ausdrücklich empfohlen und die Kosten vom Krankenhaus übernommen. Kurse im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren und Gutachtenwesen sollen besucht werden.

Folgende Operationen sind in der Facharztausbildung vorgesehen:

Während der Basischirurgie sind operative Eingriffe wie Abszesse, Metallentfernungen, Hämatomausräumungen, einfache proktologische Eingriffe vorgesehen. Gegen Ende der basischirurgischen Weiterbildung sind ggf. laparoskopische Appendektomien, einfache Frakturversorgungen und ähnliches vorgesehen.

Im dritten und vierten Weiterbildungsjahr sollen Eingriffe mittleren Schwierigkeitsgrades durchgeführt werden. Hierzu zählen z.B. die laparoskopische Cholecystektomie, Appendektomien, Herniotomien offen und endoskopisch, situationsbedingt einfachere Eingriffe am Dünn- und Dickdarm sowie an der Schilddrüse.

Im fünften und sechsten Ausbildungsjahr der Weiterbildung Viszeralchirurgie sind schwierige Eingriffe vorgesehen. Hierzu zählen z.B. laparoskopische und offene Darmresektionen bei onkologischen Eingriffen, Magenoperationen, aufwendigere Schilddrüsenoperationen, größere proktologische Eingriffe.

Im fünften und sechsten Ausbildungsjahr der Weiterbildung Unfallchirurgie/Orthopädie sind schwierige Eingriffe vorgesehen. Hierzu zählen z.B. komplexe Frakturversorgungen, elektive Hüft- und Knieendoprothesen.


Weiterbildungsbefugnis im Fachgebiet Chirurgie

  • 24 Monate Basisweiterbildung (18 Monate Chirurgie, 6 Monate Intensivmedizin zusammen mit der Abteilung Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie)
  • Für die Facharztkompetenz Viszeralchirurgie (B 7.8) sind insgesamt 6 Jahre anrechenbar
  • Für die Facharztkompetenz Orthopädie/Unfallchirurgie (B 7.5) sind insgesamt 4 Jahre anzurechnen
  • Chefarzt Dr. med. Frank Ehmann

Gynäkologie und Geburtshilfe

Weiterbildungsbefugnis in den Fachgebieten  Gynäkologie und Geburtshilfe

  • 48 Monate
  • Fachgebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Chefarzt Dr. med. univ. Niko Grabowiecki

Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie

Weiterbildungsbefugnis in den Fachgebieten  Anästhesiologie und anästhesiologische Intensivmedizin

  • 2 Jahre
  • Fachgebiet Anästhesiologie

  • 12 Monate
  • Zusatzbezeichnung anästhesiologische Intensivmedizin
  • Chefarzt Dr. med. Andreas Bernhardt
 
 
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